Betreiber
DRF Luftrettung
Christoph Niedersachsen
DRF Luftrettung
24 Stunden
799 Einsätze
DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige GmbH
Station Hannover
Flughafen Hannover/Langenhagen
Nordstr. 18 / GAT 2
30669 Hannover
Fax: +49 511 7243 830
E-Mail: station.hannover@drf-luftrettung.de
Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Hannoveraner Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.
Für Notfälle: Regionalleitstelle Hannover
Für Intensivtransporte: Koordinierungsstelle für Intensivtransporte in Niedersachsen
Notfalleinsätze
nach Bedarf in Niedersachsen
Intensivtransporte
in Niedersachsen, bei Bedarf auch in andere Bundesländer
Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover
Notfallsanitäter der DRF Luftrettung
H145 mit Fünfblattrotor
Die H145 mit Fünfblattrotor bringt alle Vorteile des ursprünglichen Musters mit vier Rotorblättern mit, vor allem im Bereich der Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken. Zudem bietet das neue Modell eine größere Nutzlastkapazität, dank neuem Rotorsystem einen noch besseren Flugkomfort sowie ein in das Cockpit integriertes WiFi.
Analyse der Blutwerte für therapeutisch-taktische Entscheidungen
Das Blutgasanalysegerät epoc® von Siemens Healthineers ermöglicht es den Luftrettern, mit einer einfachen Blutprobe direkt vor Ort, relevante Informationen zu bestimmten Blutwerten des Patienten zu erhalten. Damit ergeben sich für die medizinischen Besatzungen der DRF Luftrettung wichtige Aspekte bei der Einschätzung des Zustands eines Patienten, für seine Behandlung und die Unterbringung in einer für den Patienten geeigneten Zielklinik.
Beispiele für messbare Werte
Blutgase
Elektrolyte
Einschätzung der Nierenfunktion
Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff
Beispielhafte Einsatzszenarien
Herz-Kreislaufstillstand
schwere Blutungen
Insbesondere bei Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand tragen die Informationen aus der Blutgasanalyse zu einer erfolgreichen Wiederbelebung bei: Die Luftretter können so die Ursache für den Herzstillstand schneller eingrenzen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Aber auch Patienten mit schweren Blutungen, wie beispielsweise bei inneren Verletzungen, profitieren vom Einsatz eines solchen Geräts, da die Ergebnisse eine zielgerichtete Gabe von Infusionen und gegebenenfalls Blutprodukten ermöglichen.
Herzdruckmassage während der Reanimation mit Corpuls CPR und Lucas
Vorteile
übernimmt die Herz-Druck-Massage während der Reanimation
Rettungskräfte können sich auf andere Maßnahmen konzentrieren
schnell und flexibel am Patienten einzusetzen
unterbrechungsfreie und leitliniengerechte Reanimation gemäß den ERC/AHA-Richtlinien
Transport im Hubschrauber unter laufender Reanimation möglich
auch für Kinder ab 8 Jahren zugelassen
Anpassung von Drucktiefe und Druckfrequenz auch während der laufenden Therapie möglich
Wenn das Herz plötzlich aufhört zu schlagen, sind effektive und kontinuierliche Thoraxkompressionen erforderlich, um den Blutkreislauf so lange aufrechtzuerhalten, bis die Herzfunktion des Patienten wiederhergestellt ist.
Durch die Verwendung von Reanimationsgeräten wie dem Corpuls CPR oder dem Lucas wird die Qualität der Herz-Lungen-Wiederbelebung standardisiert und Unterbrechungen der Kompressionen werden minimiert. So kann während des gesamten Transports die Herz-Druck-Massage aufrechterhalten werden, z.B. auf dem Weg in den Hubschrauber, während des Fluges oder bei der Übergabe in der Zielklinik. Ein enormer Vorteil, der die Überlebens- und Genesungschancen erhöht.
Schnelle und sichere endotracheal Intubation, Bild- und Videoaufnahmen möglich.
Vorteile
ermöglicht schnelle und sichere endotracheal Intubation, auch unter unvorhersehbaren Bedingungen
liefert eine durchweg klare Realzeitansicht der Fluglinie und Rohrplatzierung
validiert für alle gängigen Aufbereitungsmethoden
Wenn Sekunden entscheiden: Mit dem Videolaryngoskop können die Rettungskräfte den Zugang zu den Atemwegen schnell und zuverlässig sicherstellen und den Patienten möglichst schonend intubieren.
Zum Einsatz kommen Standard-Macintosh- und Miller-Spatel, mit denen auch eine direkte Laryngoskopie möglich ist. Zusätzlich sind hyperangulierte Spatel für schwer zugängliche Atemwege verfügbar.
Selbst bei hellem Tageslicht bieten unsere Videolaryngoskope ein kontrastreiches Bild und verfügen zudem über die Möglichkeit Bilder und Videos aufzunehmen.
Mit Hilfe von mobilen Ultraschallgeräten, sogenannten Sonographie-Geräten, können Notärzte und Notfallsanitäter im Einsatzgeschehen rasch die richtigen therapeutisch-taktischen Entscheidungen treffen über:
die medizinischen Maßnahmen am Einsatzort
die optimale Zielklinik für die anschließende Weiterbehandlung
das geeignete Transportmittel
Das Konzept der DRF Luftrettung – Ultraschalldiagnostik zum Notfallpatienten zu bringen – erweitert die diagnostischen Möglichkeiten enorm. Bei Bedarf kann das Sonographie-Gerät insbesondere für folgende Untersuchungen angewendet werden:
im Herzbereich
des Brustkorbs
verschiedener Gefäße
des Bauchs
Mit seinen zwei unterschiedlich geformten Schallköpfen in einer Sonde unterstützt das Gerät aber auch bei zahlreichen weiteren Ultraschallverfahren in verschiedensten Einsatzsituationen:
Mit dem einen Schallkopf werden am besten flache,
mit dem anderen Schallkopf tiefere Körperstellen untersucht.
Beispielhaftes Einsatzszenario
Nach einem schweren Verkehrsunfall kann bei einem Patienten der Verdacht auf innere Blutungen, die lebensgefährlich sind, mit einem mobilen Sonographie-Gerät bereits am Unfallort zuverlässig geklärt werden. Die Informationen über den Zustand des Verletzten kann die Besatzung noch am Einsatzort direkt den Ärzten im Schockraum der Zielklinik für eine optimale Vorbereitung weitergeben.
Vorteile
Druckniveau der Luft individuell einstellbar
beherrscht alle Beatmungsformen, die auch in der Klinik eingesetzt werden
Zulassungen und Zertifikate für den Einsatz im Rettungswagen und Hubschrauber
Beatmung von Erwachsenen, Kindern und Neugeborenen
unabhängig von der Druckluft (Dank integrierter Hochleistungsturbine)
nicht-invasive Beatmung und integrierte High-Flow-Sauerstofftherapie
CPR-Beatmung
Erwachsene, Säuglinge und Kinder jeder Altersstufe – jeder Mensch hat ein eigenes Lungenvolumen. Aber jedem Patienten möchten wir die für ihn optimale Beatmung bieten – angepasst auf die individuelle, gesundheitliche Situation. Dafür verwendet die DRF Luftrettung hochmoderne Intensiv-Beatmungsgeräte wie das Hamilton T1. So kann auch während des Transports von Intensivpatienten zwischen Kliniken eine lungenschonende Beatmung fortgesetzt werden.
Vorteile
kompatibel mit den meisten RTW
Patient kann zum Hubschrauber gerollt statt getragen werden
keine zusätzliche Umlagerung am Zielklinikum erforderlich
Montage von zusätzlichem Equipment möglich, z.B. Beatmungsgerät, Spritzenpumpen etc.
Dank einklappbarem Fahrgestell ermöglicht die Roll-in-Trage einen noch besseren Patiententransport, denn sie entlastet die Rettungskräfte körperlich und bietet dem Patienten mehr Komfort.
Der Hubschrauber der DRF Luftrettung führt in ganz Niedersachsen lebenswichtige Intensivtransporte von Patientinnen und Patienten zwischen Kliniken durch. Dazu kommen Inkubator- und Organtransporte sowie Organteamflüge.
Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom ausgeht, kommt an Bord von Christoph Niedersachsen ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Flugs eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.
Darüber hinaus wird Christoph Niedersachsen tagsüber bei Nichtverfügbarkeit anderer Rettungshubschrauber als nächstgelegener Hubschrauber zu Notfalleinsätzen alarmiert.
Mit Gründung der 24-Stunden-Station im Jahr 1995 wurde ein Hubschrauber des Typs Bell 222 in Dienst gestellt. Ein Jahr später erfolgte der Wechsel zur MD 900. Die Station Hannover ist offiziell mit der Durchführung von Intensivtransporten im Land Niedersachsen beauftragt. Ab 2010 wurde eine EC145 als Hubschraubertyp eingesetzt. Im Mai 2018 folgte der Wechsel auf eine hochmoderne H145 und seit Juni 2021 kommt eine Maschine des Typs H145 mit Fünfblattrotor als Christoph Niedersachsen zum Einsatz. Im Zuge der Aufschmelzung der HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit dem 1. Januar 2015 durch die DRF Luftrettung betrieben.