Station Dortmund

Christoph Dortmund

Betreiber

DRF Luftrettung

Einsatzzeit

24 Stunden

2025

859 Einsätze

DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige GmbH
Station Dortmund
Flugplatz Dortmund
Gebäude G
44319 Dortmund
Fax: +49 231 9213 163
E-Mail: station.dortmund@drf-luftrettung.de

Christoph Dortmund im Einsatz

Einsatzgebiet der Station Dortmund

Notfallorte im Umkreis von 60 Kilometern kann der Dortmunder Hubschrauber der DRF Luftrettung in maximal 15 Flugminuten erreichen.

Anforderung von Christoph Dortmund

Für Notfälle und Intensivtransporte: Kreisleitstelle Steinfurt

Aufgaben der Dortmunder Luftretter

Notfalleinsätze
nach Bedarf bei Nichtverfügbarkeit anderer Rettungshubschrauber
Intensivtransporte
in Nordrhein-Westfalen

Personal der Station Dortmund

Piloten der DRF Luftrettung
Notärzte aus den Häusern BG Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum, Evangelisches Krankenhaus Mettmann, Klinikum Dortmund, Klinikum Westfalen sowie UK Knappschaftskrankenhaus Bochum
Notfallsanitäter der Feuerwehr Dortmund und der DRF Luftrettung

Luftfahrzeug der Station Dortmund

H145 mit Fünfblattrotor & Rettungswinde
Dieses Muster verfügt zusätzlich über eine Rettungswinde, die Notfallrettung in Gelände mit spezieller topografischer Charakteristik ermöglicht.

Medizinische Ausrüstung an Bord von Christoph Dortmund

Analyse der Blutwerte für therapeutisch-taktische Entscheidungen
Das Blutgasanalysegerät epoc® von Siemens Healthineers ermöglicht es den Luftrettern, mit einer einfachen Blutprobe direkt vor Ort, relevante Informationen zu bestimmten Blutwerten des Patienten zu erhalten. Damit ergeben sich für die medizinischen Besatzungen der DRF Luftrettung wichtige Aspekte bei der Einschätzung des Zustands eines Patienten, für seine Behandlung und die Unterbringung in einer für den Patienten geeigneten Zielklinik.
Beispiele für messbare Werte
Blutgase
Elektrolyte
Einschätzung der Nierenfunktion
Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff
Beispielhafte Einsatzszenarien
Herz-Kreislaufstillstand
schwere Blutungen
Insbesondere bei Patienten mit einem Herz-Kreislaufstillstand tragen die Informationen aus der Blutgasanalyse zu einer erfolgreichen Wiederbelebung bei: Die Luftretter können so die Ursache für den Herzstillstand schneller eingrenzen und eine entsprechende Behandlung einleiten. Aber auch Patienten mit schweren Blutungen, wie beispielsweise bei inneren Verletzungen, profitieren vom Einsatz eines solchen Geräts, da die Ergebnisse eine zielgerichtete Gabe von Infusionen und gegebenenfalls Blutprodukten ermöglichen.

Über die Station Dortmund

Besonderheiten

Das Team der Station Christoph Dortmund ist rund um die Uhr einsatzbereit. Durch seine zentrale Stationierung in Nordrhein-Westfalen kann der Dortmunder Hubschrauber Kliniken in kurzer Anflugzeit erreichen. Das Dortmunder Team führt beispielsweise Inkubatortransporte und spezielle Impella-Transporte durch. Bei den Impella-Transporten handelt es sich um Flüge von Patienten mit schweren Herzerkrankungen unter Einsatz eines Herzunterstützungssystems.
Um sicherzustellen, dass der mobilen Medizintechnik nicht der Strom ausgeht, kommt an Bord von Christoph Dortmund ein 230V-Inverter zum Einsatz. Dank dieses Spannungswandlers ist eine immerwährende Stromversorgung gewährleistet, die der Patientensicherheit dient: Neben 12-Volt-Anschlüssen steht damit während des Flugs eine redundante Stromversorgung zur Verfügung, die einen Ausfall dieser lebenswichtigen Geräte aufgrund mangelnder Akku-Kapazität verhindert.
Christoph Dortmund ist außerdem einer von bundesweit wenigen Hubschraubern, der Transporte mit einer mobilen Herz-Lungen-Maschine durchführen kann. Dazu hat die Station mit verschiedenen Unikliniken und Herzzentren in Nordrhein-Westfalen Transportkonzepte abgestimmt. Im Rahmen des Dual-Use-Konzeptes wird der Hubschrauber auch in der Notfallrettung eingesetzt. In diesen Fällen ist die Hubschrauberbesatzung innerhalb von zwei Minuten nach Alarmierung in der Luft. Zudem verfügt Christoph Dortmund über eine fest installierte Rettungswinde (90 Meter Seillänge).
Zwischen 1989 und 2002 wurde die Station durch den Ambulanzflugdienst Westfalen betrieben. Der Flugbetrieb wurde durch verschiedene Hubschrauberbetreiber sichergestellt. Im Juli 2002 übernahm die HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH den Flugbetrieb, und stellte ab Anfang 2003 auch den kompletten Stationsbetrieb sicher. Im Jahr 2011 wurde das Stationsgebäude kernsaniert und um Funktions-, Büro-, Aufenthalts- und Ruheräume erweitert. Im Zuge der Aufschmelzung der HSD Luftrettung gemeinnützige GmbH wird die Station seit dem 1. Januar 2015 durch die DRF Luftrettung betrieben. Seit 01.01.2025 wird die Station im 24-Stunden-Betrieb geführt.